Dein Gehirn liebt Klarheit. Und sabotiert dich trotzdem.
- Kerstin Suppan-Eibinger
- 22. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

Neurowissenschaftlich belegt:
Dein Gehirn ist kein Fan von Veränderung – sondern von Energieeffizienz.
Es liebt Abkürzungen, Routinen und schnelle Belohnungen.
Dein Gehirn ist einfach verdammt gut in seinem Job:
👉 Es will Sicherheit.
👉 Es will Vorhersagbarkeit.
👉 Es will Energie sparen.
Das erklärt, warum
gute Vorsätze im Arbeitsalltag verdampfen
Veränderungen auf „später“ verschoben werden, obwohl sie sinnvoll wären
Feedback verpufft, weil es unbewusst als Bedrohung wahrgenommen wird.
Aktuelle Erkenntnisse aus der Neuroforschung zeigen:
Veränderung entsteht nicht durch Einsicht.
Sondern weil es sich emotional sicher, bekannt und lohnend anfühlt.
Oder einfacher gesagt:
👉 Dein Gehirn fragt nicht: „Ist das sinnvoll?“
👉 Es fragt: „Ist das sicher? Machbar? Überlebe ich das emotional?“
Was heißt das für deinen Arbeitsalltag?
Dein Gehirn entscheidet im Job nicht rational –
sondern kontextabhängig, emotional und in Sekundenbruchteilen.
Neurobiologisch betrachtet ist das kein Widerstand.
Es ist Selbstschutz.
Im Alltag bedeutet das:
Druck erzeugt eher Rückzug als Bewegung
Selbstkritik aktiviert Stress statt Entwicklung
„Ich müsste“ blockiert mehr, als es motiviert
Was wirklich hilft, ist kein weiterer Selbstoptimierungsplan,sondern ein anderes Verständnis von dir selbst.
👉 Kleine Schritte statt großer Vorsätze
👉 Orientierung statt Überforderung
👉 Freundlichkeit mit dir selbst statt innerem Dauerdruck
Die gute Nachricht:Du kannst lernen, mit deinem Gehirn zu arbeiten, nicht gegen es.
Wenn du mehr darüber wissen willst, weißt du, wo du mich findest.
Dein Gehirn wird es dir danken.

